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Anfälle bei Kindern - wenn Sie es sehen, reagieren Sie!

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Krampfanfälle (Zwänge) sind ein sehr besorgniserregendes Symptom. Sie können auf viele verschiedene Pathologien hinweisen, die im Körper des Kleinkindes vorkommen. Die meisten von ihnen sind glücklicherweise mild und vorübergehend (einschließlich fieberhafter Anfälle). In einigen Fällen kann ihr Auftreten jedoch auch auf gefährlichere Krankheiten hinweisen (einschließlich verschiedener Arten von epileptischen Syndromen). Was genau ist der Anfall eines Kindes? Was sind die häufigsten Ursachen und wie sollte Erste Hilfe aussehen, wenn bei Kindern ein Anfall auftritt?

Was ist ein Anfall bei Kindern?

Anfälle sind eine der häufigsten Formen von epileptischen Anfällen und hängen in der Regel vom Erscheinungsbild ab schnelle, unwillkürliche, rhythmische und meist selbstlimitierende Skelettmuskelkontraktionen (Ergebnis abnormaler und unkontrollierter Entladungen von Neuronen im motorischen Kortex). In den meisten Fällen geht der Zwang mit Störungen einher oder ist auch vollständig Bewusstseinsverlust kombiniert mit Vergesslichkeit des gesamten Ereignisses.

Anfall - die häufigsten Ursachen

Wie eingangs erwähnt, kann es viele Gründe für Krämpfe geben. Unter ihnen scheinen die wichtigsten:

  • Fieber - die häufigste Ursache für nicht-epileptische Anfälle in der pädiatrischen Population (nach verschiedenen Daten treten sie bei 2 bis 5% der Kleinkinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren auf) aufgrund der Unreife des kindlichen Nervensystems. Fieberkrämpfe dauern in der Regel weniger als 10 Minuten und haben keinen negativen Einfluss auf die weitere psychomotorische Entwicklung des Kindes.
  • Hypoglykämie- niedriger Blutzuckerspiegel ist eine weitere häufige Ursache für Krämpfe bei Kindern (insbesondere bei Kindern mit Typ-1-Diabetes - die häufigste Ursache für Hypoglykämie ist die Einnahme von zu viel Insulin, ohne eine Mahlzeit auszulassen).
  • Trauma - Das Nervensystem der Kinder ist sehr empfindlich und selbst leichte Kopfverletzungen können zu Bewusstlosigkeit und einem kurzen Anfall führen.
  • Drogen- oder Alkoholvergiftung - Schon geringe Dosen von Alkohol oder anderen Substanzen mit psychoaktiver Wirkung (besonders hier in den heutigen populären und sehr gefährlichen Höhen) können eine Reihe von neurologischen Symptomen wie Bewusstseinsstörungen, Verhaltensstörungen oder Krämpfe verursachen.
  • Meningitis - Diese Krankheit wird am häufigsten durch Viren und Bakterien verursacht (unter ihnen ist die Meningokokken-Meningitis am gefährlichsten) und äußert sich unter anderem in Fieber, starken Kopfschmerzen, Nackensteifheit oder Krampfanfällen und verschiedenen Graden von Bewusstseinsstörungen.
  • Epilepsie - Krampfanfälle treten bei etwa 60% der Patienten auf, die an dieser Krankheit leiden (die verbleibenden 40% sind anfallsfreie Anfälle. Beispielsweise kurzzeitige Bewusstseinsverluste, sogenannte Krampfanfälle oder atonische Anfälle, die mit einem plötzlichen Verlust des Muskeltonus einhergehen). Es ist erwähnenswert, dass die Diagnose von Epilepsie mindestens zwei unprovozierte Anfälle im Abstand von mehr als 24 Stunden erfordert.

Anfall bei Kindern - Erste Hilfe

Ein Anfall bei Kindern ist sicherlich ein sehr stressiges Ereignis, aber es erfordert starke Maßnahmen von Eltern oder anderen Tagesmüttern. Wenn Ihr Kind einen Zwang erfährt:

  • Schützen Sie Ihr Kleinkind vor Kopfverletzungen. Der beste Weg ist, das Kind auf eine weiche Unterlage zu legen und ein Kissen oder eine Decke unter den Kopf zu legen.
  • Legen Sie das Kind in eine seitliche Position. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass das bewusstlose Kleinkind seine Zunge zusammenbricht, und somit vor Atemproblemen geschützt werden.
  • Ruf einen Krankenwagen. Dauert der Anfall länger als 10 Minuten und trat das Kind zum ersten Mal auf, ist es ratsam, einen Krankenwagen zu rufen oder dringend in die Notaufnahme zu gehen.
  • Keine Gegenstände in den Mund des Kindes stecken. Der Versuch, Gegenstände in den Mund des Kindes zu stecken, kann für ihn sehr gefährlich sein und Atemprobleme verursachen.
  • Geben Sie dem Kind keine Medikamente oder Flüssigkeiten. Ein Kind, das vor Verletzungen geschützt ist, sollte in Ruhe gelassen werden, bis der Anfall vorbei ist. Nehmen Sie Medikamente erst nach Abschluss und Rücksprache mit dem Kinderarzt ein.
  • Beobachten Sie das Kind nach dem Anfall. Kurz nach dem Angriff kann sich das Kind merkwürdig verhalten und sich nicht an das ganze Ereignis erinnern.

Zusammengefasst Ein Anfall kann bei einem Kind jeden Alters auftreten. Und deshalb sollte jeder Elternteil so gut wie möglich auf ihn vorbereitet sein. Der Schlüssel ist zu wissen, wie Sie mit den Anfällen Ihres Kindes richtig umgehen.